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Ashwagandha: Nebenwirkungen, Leberrisiko und die BfR-Warnung

Ashwagandha Nebenwirkungen: Von Magen-Darm-Beschwerden bis zum Leberrisiko, warum das BfR warnt und wer besser auf die Schlafbeere verzichtet.

Ashwagandha: Nebenwirkungen, Leberrisiko und die BfR-Warnung
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Worum es in diesem Ratgeber geht

Ashwagandha Nebenwirkungen: Von Magen-Darm-Beschwerden bis zum Leberrisiko, warum das BfR warnt und wer besser auf die Schlafbeere verzichtet. Das hier ist eine informative Einordnung, keine medizinische Beratung und kein Ersatz für das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Wir benennen offen, was die Studienlage zeigt, und was nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Häufige, meist milde Nebenwirkungen. Am häufigsten sind Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Durchfall), Benommenheit oder Schläfrigkeit und Kopfschmerzen. Sie sind meist mild und klingen nach Absetzen ab, gerade die Schläfrigkeit ist bei einem Beruhigungsmittel wenig überraschend.
  • Seltene Leberschäden. Es wurden vereinzelt Fälle von Leberschäden im Zusammenhang mit Ashwagandha-Präparaten gemeldet. Das BfR nennt dies ausdrücklich als mögliches Risiko. Bei Zeichen wie Gelbfärbung, dunklem Urin oder anhaltender Übelkeit sollte man die Einnahme stoppen und ärztlichen Rat suchen.
  • Schilddrüse und Hormone. Ashwagandha kann die Schilddrüsenwerte beeinflussen. Bei Schilddrüsenerkrankungen oder Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten ist deshalb Vorsicht und ärztliche Rücksprache geboten.
  • Wechselwirkungen. Wegen der beruhigenden Wirkung sollte Ashwagandha nicht mit Schlaf- oder Beruhigungsmitteln kombiniert werden. Auch bei Medikamenten gegen Bluthochdruck, Diabetes oder zur Immunsuppression ist Vorsicht angebracht.
  • Wer verzichten sollte. Schwangere und Stillende sollten ganz verzichten. Vorsicht gilt bei Leber- und Autoimmunerkrankungen sowie bei Prostatakrebs. Im Zweifel vor der Einnahme ärztlich abklären, statt auf die vermeintliche Harmlosigkeit zu vertrauen.

Häufige Fragen

Ist Ashwagandha gefährlich?

Für gesunde Erwachsene in üblicher Dosierung ist es meist gut verträglich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt aber vor möglichen Risiken, darunter seltene Leberschäden, und die Sicherheitsdaten sind begrenzt. Man sollte Ashwagandha deshalb bewusst und nicht wahllos einnehmen.

Kann Ashwagandha der Leber schaden?

In seltenen Fällen wurden Leberschäden im Zusammenhang mit Ashwagandha-Präparaten gemeldet, das BfR führt dies als mögliches Risiko auf. Wer Zeichen wie Gelbsucht, dunklen Urin, hellen Stuhl oder anhaltende Übelkeit bemerkt, sollte die Einnahme sofort beenden und ärztlichen Rat einholen.

Warum warnt das BfR vor Ashwagandha?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass mögliche unerwünschte Wirkungen bisher kaum in Humanstudien untersucht sind, zugleich aber Nebenwirkungen bis hin zu Leberschäden gemeldet wurden. Es rät zu Vorsicht, besonders bei bestimmten Vorerkrankungen und in der Schwangerschaft.

Wer darf Ashwagandha nicht nehmen?

Schwangere und Stillende sollten ganz verzichten. Vorsicht ist bei Leber-, Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen sowie bei Prostatakrebs geboten, ebenso bei gleichzeitiger Einnahme von Beruhigungs- oder Schlafmitteln. In diesen Fällen vorher ärztlich abklären.

Quellen

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Keine medizinische Beratung. Die Inhalte auf Testo-Journal dienen ausschließlich der Information. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, bevor Sie ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen oder bei anhaltenden Beschwerden. Siehe unseren vollständigen medizinischen Hinweis.